Am Comer See

Er schaut mit dem Fernglas hinaus auf den See

Am Vormittag findet er Vögel und Dunst

Und gar nicht weit weg auf den Gipfeln noch Schnee

Auf halber Höhe die Kirchen wie Kunst

Um Punkt zwölf Uhr mittags begrüßt er den Wind

Und mit ihm die Wellen, mit ihnen die Surfer

Bestaunt ihre Farbpracht, im Herzen ein Kind

In waldreichen Hängen verschlafene Dörfer

Am Abend erwachen die Ufer zum Leben

Die Lichter entwerfen im Nebel Gespenster

Er schaut durch sein Fernglas, wir stehen daneben

Ein Glück gibt’s Panoramafenster